Samstag, 17. August 2013

Vom Gletscher zum Meer : Teil 1

Vielen Dank für eure lieben Kommentare zum letzten Post - darüber habe ich mich sehr gefreut! Unser Kurzurlaub war ein einziger Traum! Die Fahrt mit etwas mehr als 8 Stunden in Summe war zwar endlos lang, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und ich würde es sofort wieder machen!

Aber von Anfang an.

Der erste Tag galt der Anreise ohne Stress und Zeitdruck. Das einzige was hierfür geplant war, dass wir am Gardasee Mittagessen wollten. Im Internet habe ich ein wenig gestöbert, welche Pizzeria besonders gut ist und diese war unser erstes Ziel.


Unser Auto hat ein eingebautes Navigationsgerät mit dem wir hier in Österreich und auch in Deutschland nur gute Erfahrungen gemacht haben. Nachdem das Navi damals recht teuer war, gingen wir davon aus, dass eine Europakarte vorhanden ist. Auf die Idee, dies vorher zu überprüfen kamen wir selbstverständlich nicht. Irgendwann vor der Grenze nach Italien wollten wir die Adresse der ausgewählten Pizzeria eingeben und mussten feststellen, dass unser Navi nur Österreich, Deutschland und die Schweiz kennt. Der Autohändler, den wir angerufen haben, hat uns mitgeteilt, dass ein Kartenupdate nur über das Internet möglich ist - also haben wir uns eine Straßenkarte gekauft und werden eben auf die altmodische Art dorthin finden, das hat ja auch was!


Um die Mittagszeit waren wir dann am Gardasee, haben die kleine Stadt Bardolino und auch die Pizzeria ohne Umwege gefunden. Super! Bei traumhaftem Wetter haben wir super gespeist - Pizza und Limonensorbet - es war sooooo lecker! Im Anschluss haben wir uns die Füße am Gardasee ein wenig vertreten und die Reise ging weiter durch Italien bis nach Frankreich. Unterwegs gab es viele entzückende kleine Städte, ganz viele Ruinen von lang vergangenen Zeiten - sehr beeindruckend. Und so kam es auch, dass ich gar nicht soo viel bei meinen Sträkel-Projekten vorangekommen bin, aber dazu später mehr!


Gegen Abend waren wir unserem letzten Ziel für diesen Tag schon sehr nahe, doch hatten wir Probleme unser Hotel zu finden. In der Schule hatte ich zwar 5 Jahre Französisch, habe auch (als einzige, was mir da einfiel?) in Französisch maturiert, doch diese Sprache liegt mir nicht und wenn man lange damit nichts zu tun hat, vergisst man so ziemlich alles. Irgendwie habe ich es aber trotzdem geschafft, dass mich dieser Mann, den ich auf der Straße nach dem Weg gefragt habe, verstanden hat und noch verwunderlicher war, dass ich dann so viel verstanden habe, dass wir auch tatsächlich ohne weitere Umwege unser Hotel gefunden haben. WOW, es schlummern doch noch ein paar Brocken Französisch in mir!

Im Hotel angekommen, bezogen wir unser traumhaftes Zimmer, 


mit einem noch traumhafteren Blick auf unser Ziel für den nächsten Tag.


Nach dem Abendessen in unserem Hotel, ließen wir den Abend ausklingen.

Morgen geht es weiter, mit dem nächsten Teil unseres Urlaubs, und das war wirklich spektakulär!

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